Interview: Mit Kunden auf Augenhöhe

Tore über Außendienst, flache Hierarchien und eine große Bandbreite.

 

Tore, wie bist du zu Elektrosil gekommen?

Ich bin vor sechs Jahren zu Elektrosil gekommen. Zuvor habe ich in einem anderen Unternehmen gearbeitet, das ebenfalls in der Elektronikbranche tätig ist. Dort habe ich meine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht und wollte anschließend den nächsten Karriereschritt gehen.

Ich war also bereits ausgebildeter Groß- und Außenhandelskaufmann und hatte erste Erfahrungen im Außendienst in der Elektronikbranche gesammelt. Dabei habe ich festgestellt: Wenn man in diesem Bereich wirklich erfolgreich sein will, braucht man ein fundiertes technisches Verständnis – idealerweise sogar ein technisches Studium –, um mit den Kunden auf Augenhöhe über technische Lösungen sprechen zu können.

Ich wollte mich fachlich weiterentwickeln und dazulernen. So bin ich auf Elektrosil aufmerksam geworden und habe mit Hannes Collenburg über eine offene Stelle gesprochen. Zwar gab es damals keine freie Außendienstposition im Vertrieb, aber ich bekam die Chance, als Junior-Vertriebsmitarbeiter bei Elektrosil einzusteigen – und parallel dazu eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker in Abendform zu absolvieren, von 17 bis 22 Uhr an der Berufsschule.

 

Wie würdest du die Unternehmenskultur und Hierarchie bei Elektrosil beschreiben?

Wir sind ein lockeres, modernes und junges Team – kombiniert mit erfahrenen Ingenieuren, die uns fachlich stark machen. Elektrosil befindet sich seit einigen Jahren im Wandel und ich finde, das Unternehmen bemüht sich wirklich, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen. Sei es die jüngere Generation mit ihren neuen Erwartungen und Herausforderungen oder die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die schon lange dabei sind – hier bekommt jeder den Freiraum, sich auf seine Weise zu entfalten und seine Arbeit gut zu machen.

Am Ende des Tages steht und fällt ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitenden – und ich finde, wir haben ein richtig cooles Team.

Was die Hierarchie betrifft: Über mir ist nur mein direkter Vorgesetzter. Die Strukturen sind also sehr flach, was mir große Freiräume und viel Entscheidungsspielraum in meinem Arbeitsbereich gibt. Ich muss mich letztlich nur mit meinem Chef abstimmen, wenn ich etwas außerhalb der üblichen Abläufe umsetzen möchte. Das schätze ich sehr.

 

Technische Beratung zwischen Entwicklung und Vertrieb.

 

Was macht dir am meisten Spaß an deinen Tätigkeiten?

Mir macht es unglaublich viel Spaß, andere Unternehmen für Elektrosil zu begeistern – weil ich überzeugt bin, dass unser Konzept enormes Potenzial hat. Viele Firmen wissen gar nicht, was wir alles leisten können – und manchmal wissen wir selbst noch nicht genau, welches Know-how intern eigentlich vorhanden ist.

Im Vergleich zu klassischen Außendienstrollen, in denen man oft 3–4 Termine pro Tag abarbeitet und es vor allem um Quantität geht, schätze ich bei Elektrosil besonders die Freiheit. Ich bekomme die Zeit, mich intensiv mit Kunden zu beschäftigen, bei denen ich Potenzial sehe – um Beziehungen nachhaltig aufzubauen, sie weiterzuentwickeln und so langfristig neue Projekte zu gewinnen und den Umsatz zu steigern.

 

Wolltest du schon immer im Vertrieb arbeiten?

Ich glaube, dass ich in dem, was ich tue, ziemlich gut bin. Natürlich ist niemand perfekt – es gibt immer Raum, um sich weiterzuentwickeln und dazuzulernen. Aber der Job macht mir wirklich Spaß.

Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wäre ich vielleicht Tierpfleger im Tierpark Hagenbeck geworden – das wäre auch ein schöner Traumjob. Aber realistisch gesehen bin ich in diesem Berufsfeld genau richtig aufgehoben.

Die Elektronikbranche ist für mich persönlich von großem Interesse, und ich habe Spaß daran, ständig etwas Neues dazuzulernen. Das Spannende an diesem Bereich ist die enorme Bandbreite: An einem Tag beschäftige ich mich mit der Elektronik in einer Waschmaschine, am nächsten mit der Steuerung einer CNC-Maschine, und dann suche ich eine Lösung für einen Generator, der in einem Operationssaal zum Einsatz kommt.

Diese Vielfalt und die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten machen die Branche für mich so faszinierend.

 

Welche persönlichen Fähigkeiten sind wichtig?

Grundsätzlich muss man gut mit Menschen umgehen können – mit ganz unterschiedlichen Charakteren. Man sollte offen auf Neues zugehen und bereit sein, Herausforderungen aktiv anzupacken. Gleichzeitig braucht es eine gewisse Struktur und Planung, um langfristig erfolgreich zu sein. Kontinuität ist wichtig, um langfristig beobachten zu können, wie sich einzelne Kunden entwickeln.

 

 

Kannst du einen Einblick in deinen Arbeitsalltag geben?

Kein Tag ist wie der andere. Meist beginnt mein Arbeitstag mit dem Bearbeiten aktueller E-Mails von Kunden oder dem Austausch mit unseren Partnern. Ein Bürotag sieht dabei ganz anders aus als ein Tag im Außendienst.

Im Büro gehört unter anderem die langfristige Planung für jeden Kunden dazu: Ich erstelle Angebote, bereite Termine vor und kümmere mich im Anschluss um die Nachbereitung – das alles nimmt viel Zeit in Anspruch. Als Key-Account-Manager stimme ich mich außerdem regelmäßig mit anderen Abteilungen ab, z. B. mit der Warenwirtschaft oder dem Produktmanagement, um aktuelle Themen und Anforderungen der Kunden intern weiterzugeben.

Kurz gesagt: Meine Tage sind sehr unterschiedlich – und genau das macht den Job für mich so spannend.

 

Was wünschst du dir für die Zukunft bei Elektrosil?

Ich wünsche mir, dass das Vertrauen meines Chefs so bleibt, wie es jetzt schon ist. Außerdem hoffe ich auf ein gesundes, nachhaltiges Wachstum – so wie wir es in den letzten Jahren bereits geschafft haben.

Wichtig sind mir auch weiterhin eine offene Kommunikation auf Augenhöhe und ein offenes Ohr meines Vorgesetzten, wenn es darauf ankommt.

Und natürlich freue ich mich auf neue Projekte und weiteres Wachstum!