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DC-Lüfter von A bis Z

B    

Betriebsbereich, optimierbar  
In einem Luftleistungsdiagramm wird der Bereich gekennzeichnet, in dem ein Lüfter hinsichtlich Wirkungsgrad und Geräuschniveau optimal arbeitet.      

E    

Elektromagnetische Verträglichkeit  (EMV)
Von einer Störquelle können leitungs- bzw. strahlungsgebundene elektromagnetische Energien ausgehen. Lüfter sind deshalb mit Funkentstör-Kondensatoren ausgerüstet, um die elektromagnetischen Emissionen so niedrig wie möglich zu halten.      

G    

Geräusch  
Der Schalldruckpegel gibt den Geräuschwert eines Lüfters an, der im freiausblasenden Betrieb arbeitet (bei Abgabe des maximalen Volumenstroms). Der Schallleistungspegel gibt die Größe der gesamten Schallabstrahlung des Lüfters an.    

Geräuschmessung  
Die Geräuschemission wird in einem weitgehenst schalltoten Raum mittels eines Schallpegelmessers gemessen. Der Hintergrund-Lärmpegel beträgt dabei weniger als 15 dB(A). Der Messabstand vom Lufteintritt des Lüfters beträgt 1 Meter.
   
L    

Lagerart  
Gleitgelagerte Lüfter werden eingesetzt, wenn die Wirtschaftlichkeit einer Anwendung im Vordergrund steht. So wird eine hohe Betriebsdauer bei minimaler Geräuschentwicklung erzielt.
Präzisionskugellager sind für erhöhte Anforderungen ideal einsetzbar, zum Beispiel bei hohen Umgebungstemperaturen oder hohen Lebensdauererwartungen.    

Lebensdauer  
Mit Lebensdauer wird die Lebensdauererwartung (L10) eines Lüfters bei einer Umgebungstemperatur von 40°C angegeben. Höhere Temperaturen vermindern die Lebensdauer, tiefere Temperaturen erhöhen sie.
Die Formel zur Lebensdauerberechnung lautet:  
L10 = MTTF oder MTBF : 2,445    

Lüfterkennlinie  
Lüfterkennlinien werden nach DIN 24163 ermittelt. Die Messung auf einem Doppelkammerprüfstand mit saugseitigem Anschluß entspricht einem späteren Einsatz in der Praxis und ergibt realistische Kennlinien.      

N    

Nennspannung  
Mit Nennspannung bezeichnet man die Spannung, an der die Nenndaten eines Lüfters ermittelt wurden. Da sich bei DC-Lüftern die Lüfterdrehzahl und Luftleistung über einen weiten zulässigen Spannungsbereich variieren lassen, ist der Lüfterbetrieb nicht auf die Nennspannung begrenzt.      

V    

Volumenstrom  
Der Volumenstrom kann bestimmt werden, wenn Verlustleistung und zulässige Temperaturerhöhung bekannt sind. Dabei hängt der Volumenstrom vom Luftwiderstand im Gerät und dem vom Lüfter erzeugten Druck ab.
Die Formel zur Volumenstromberechnung lautet:  
V = RST x PV : ∆T

 
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